Die zwei Doppeleinfamilienhäuser reihen sich leicht versetzt zueinander in die bestehende Bebauung entlang der Hedingerstrasse ein. Die versetzten Volumina reagieren auf das dreieckige Grundstück und bilden eine spannungsvolle Raumdualität mit den wichtigsten Aussenräumen. Die hellen Holzhäuser versprühen mit ihren filigranen Stützen und den leichten Vordächern etwas Heiteres. Die leichte Hanglage erlaubt eine erdgeschossige Ankunftsseite im Nordosten und die Ausrichtung nach Südwesten mit Alpensicht. Die Tiefgarage – zugänglich vom Lorzenweg – verbindet die beiden Häuser unterirdisch und das tiefer gelegene Haus unterscheidet sich zum oberen durch die zusätzliche Einliegerwohnung im Untergeschoss.
Die zweigeschossigen Doppeleinfamilienhäuser sind jeweils vertikal voneinander getrennt. Somit ist jede Wohneinheit mit offenem Küchen- und Wohnbereich mit direktem Zugang zur überhöhten Loggia im Erdgeschoss ausgestattet. Letztere versteht sich als strukturelle Öffnung, welche viel Licht in das Gehäuse trägt. Im Obergeschoss finden sich Büro- und Schlafzimmer.
Die Farbe der horizontalen Fassadenschalung wurde bewusst in freundlichen Brauntönen gewählt. Die dunkelgrünen Eckleisten und Leibungen verleihen den Häuschen etwas Verspieltes. Die Untersicht wurde dementsprechend mit einem frecheren Grün versehen.
Im Innenausbau hat man viel Wert auf Holzmaterialien gelegt. Die sichtbaren Dreischichtplatten an der Decke verleihen eine angenehme, warme Atmosphäre. Die Eichen-Leibungen rahmen den Blick nach draussen ein und sind im Dialog mit den ebenso aus Eichen-Platten angefertigten Treppen.
Die Häuschen reagieren auf das Bedürfnis nach Privatsphäre – klein aber fein und mit ausgeprägt holzigem Charakter.
Die Umgebung wurde mit zwei Föhren und einem Apfelbaum neu ausgestattet. Die freiförmige Umgebungsgestaltung verleiht den Bewohnern Privatsphäre, einen gemeinsamen Aufenthaltsbereich seitens Hedingerstrasse und leitet die Besucher durch die kleine Überbauung.











